Ein Pfarrmagazin - das Menschen erreicht

Wie erreicht eine Pfarrei die Menschen, die nicht regelmäßig oder gar nicht am kirchlichen Leben teilnehmen? Vor dieser Herausforderung steht die Öffentlichkeitsarbeit in den Gemeinden des Bistums Münster.

Rund neun Prozent besuchen die sonntäglichen Gottesdienste; vielleicht mögen es etwas mehr sein, die Teil haben am Leben in einer Pfarrei. – Was aber erfahren die etwa 90 Prozent der Katholiken, die gemeinhin als „Fernstehende“ bezeichnet werden?

Was Kirchenferne von anderen unterscheidet

„Sogenannte Kirchenferne haben andere Interessen als Kirchennahe“, weiß Norbert Göckener, Leiter der Medienagentur „kampanile“ in Münster. Daher hat die Agentur ein Modell entwickelt, mit einem Pfarrmagazin vor allem diese große Gruppe der „Kirchenfernen“ anzusprechen.

„Überwiegend nehmen die meisten Pfarrbriefe als Leserinnen und Leser meist jene Katholiken in den Blick, die regelmäßig am Leben der Pfarrei teilnehmen und sich stärker in Gruppen, Verbänden und Gremien einbringen“, erläutert Göckener. Der Pfarrbrief sollte aber nach seiner Meinung nicht nur der Kommunikation mit den Kirchgängern dienen, sondern der Kommunikation mit möglichst allen am Ort lebenden Menschen.

Pilotprojekt in Ahaus und Graes

Als Pilotprojekt wurde nun von „kampanile“ mit der Gemeinde ein neues Kirchenmagazin für die Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus und Graes realisiert. „Es berichtet über kirchliche Themen, die auch für Kirchenferne interessant oder relevant sein können; es wird bewusst niederschwellig angesetzt“, erklärt Göckener. Es werde versucht, auf Insidersprache zu verzichten. Das Magazin biete zudem Service-und Kontaktmöglichkeiten.

Haben Sie Interesse an diesem Modell? Wir informieren Sie gern!
Rufen Sie uns an (T. 0251 4839-290) oder schicken Sie uns eine Mail E-Mailkontakt@kampanile.de